Triptramper News

  • Schule und Reisen in Südafrika
    Das Fernweh klopft erneut an meine Türe. Die Frage lautet wo soll´s den hingehen. Meine Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie jetzt schon vor 7 Jahren nach Südafrika ausgewandert ist und ich sie noch nie besucht habe. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.


     

  • 10 Goldene Gründe für Myanmar

    Myanmar ist noch immer eines der weltweit geheimnisvollsten Länder. Vielen ist Myanmar noch unter dem ehemaligen Namen Burma bekannt.

  • 5 schönsten Strände auf Kuba

    Haben wir doch auf unseren Reisen schon so manchen schönen Strand gesehen. Dieser hier übertrifft alles

  • Pyrenäen das Grenzgebirge

    Die Pyrenäen mit dem Motorrad erkunden war ein lang gehegter Traum von mir. Soll ich mit dem Motorrad runter fahren war die Frage.

  • Bergregionen von Vietnam

    Die Farbenfrohe Bekleidung der Frauen am Sonntags Markt in der Bergregion Bac Ha von Vietnam. 3 Stunden Fahrt über holprige, schmale Schotterstrassen und ausgewaschenem Asphalt.

  • 5 Gründe Laos zu besuchen

    Luang Prabang, die alte Hauptstadt des einstigen Königreiches Luang Prabang im Norden von Laos.

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  • Madeira die Perle im Atlantik

    Madeira verleite wegen seinem Klima das ganze Jahr Frühlingsgefühle. Nicht umsonst wird sie auch die Blumeninsel genannt

  • Ankor Wat Kambotscha

    Bereits vor Jahren hat mir ein Rucksack Tourist in Bangkok von einer unglaublichen Tempelanlage in Kambotscha erzählt. Damals habe ich noch nicht verstanden, dass es sich um Ankor Wat handelt.

  • Auf eigene Faust durch Myanmar

    Myanmar ist noch immer eines der weltweit geheimnisvollsten Länder. Vielen ist Myanmar noch unter dem ehemaligen Namen Burma bekannt.

  • Millionen von Tulpen

    Eigentlich stammt die Tulpenzwiebel aus der Türkei. Die Holländer sind aber seit Jahrhunderten, Meister in der Tulpenzucht und daher gilt Holland als Mekka der Tulpenzwiebel. Aus diesem Grund zieht es jedes Jahr Touristen in Heerscharen aus der ganzen Welt nach Holland.

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  • 6 Gründe Tansania zu bereisen

    Reiseroute Kenia/Tansania# Afrika, der nach Asien zweitgrösste Erdteil, misst von Norden nach Süden 8000 km, von Osten nach Westen 7600km, umfasst mit 30,3 Mio. qkm. etwa 20% der Landfläche der Erde und mit 760 Mio. Einwohnern knapp 13% der Erdbevölkerung. Auf unserer Reise fliegen wir von Zürich nach Kenia. Weite mit dem Bus über die Grenze nach Tansania

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6 Tage in den Pyrenäen

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6 Tage quer durch die Pyrenäen mit dem Motorrad

Die Pyrenäen mit dem Motorrad erkunden war ein lang gehegter Traum von mir. Soll ich mit dem Motorrad runter fahren war die Frage. Da hätte ich gut zwei Tage Fahrt vor mir und zurück müsste ich auch wieder. So wäre schon fast eine Woche von den Ferien aufgebraucht.

Also entschied ich mich für einen Flug nach Barcelona und miete dort ein Motorrad. Die Firma Hispania Tours vermietet in Barcelona und Malaga Motorräder. alles gut gewartete und neuere BMW Motorräder. Die Firma organisiert auch Gruppen Motorradtouren zu den schönsten Destinationen in Spanien, Portugal und Maroko

Von Barcelona aus sind es nur noch wenige Kilometer bis auf der Strecke die ersten Hügel zu sehen sind. Es warten gut ausgebaute kurvenreiche Strassen auf uns und es hat hier auch nicht so viel Verkehr auf der Strasse wie wir das von der Schweiz gewohnt sind. Der Höhenzug der Pyrenäen zieht sich vom Mittelmeer bis zum Atlantik über rund 450 Kilometer und bildet die Grenzregion von Frankreich und Spanien.

Ab Ripoll Provinz Girona geht es auf der N-260 in die Hügel. Die Strasse ist gesäumt von Wäldern und blühenden Blumen. Auf den Weiden die ersten Schafe, die von einem Hirten begleitet werden. Das Wetter ist durchzogen und ab und zu regnet es leicht und gleich darauf scheint wieder die Sonne. Auf dem Coll de Pal erleben wir die erste Überraschung. Nach der Passhöhe führt nur noch eine Schotterstrasse Talwärts und es bleibt uns nichts anderes übrig als umzukehren. Wir fahren bis bis La Seu d’Urgell Provinz Lleida. Im Hotel Restaurant Andria, finden wir unsere erste Unterkunft für 80.-

Hispania Motorcycletours S.L.
C. Joan Miró 8 Local 12
E-08005 Barcelona
Spanien

Telefon: +34 932.682.911
Email: kontakt @ hispania-tours.de

 

Hispania Motorcycletours S.L.
Carril de Guetara 54
P.I. Villarosa
E-29004 Málaga, Spanien

Telefon: +34 952.172.172
Email: kontakt @ hispania-tours.de

 
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Arreau

Versteckt im Herzen von Bigorre, zwischen den Pässen von Aspin und Peyresourde, am Zusammenfluss der Flüsse Nestes d'Aure und Louron, bietet das hübsche Dorf Arreau eine harmonische Architektur, mit den alten Häusern und den hübschen Schieferdachern. Die Fensterbänke und sogar die Brückengeländer sind geschmückt mit Geranien. Bereits gegen Mittag kommen wir hier an und weil es uns so gut gefällt schlendern wir durch die Gassen Arreau von und finden auch eine hübsche Unterkunft das Hôtel D'Angleterre

mit schönem Vorgarten und hübschen Zimmern zum Preis von 95-180 Euro

Hôtel d'Angleterre & Restaurant
Famille Aubiban
Route de Luchon
65240 Arreau

Tel: 05.62.98.63.30
Email : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Col d’Aspin und Col du Tourmalet

Wir bewegen uns auf den Spuren der Tour de France. Die beiden Passstrassen Aspin und Tourmalet befanden sich x-Mal auf dem Programm der Tour. Entsprechend viele Velofahrer befinden sich auf der Strecke und kämpfen sich die Kurven hoch. Mit dem Motorrad geht das, dann schon einiges einfacher. Das Kurven Feeling ist genial.

Das Berg Panorama oben auf den Passstrassen ist überwältigend. Saftige Wiesen, grüne Wälder und Steinwüsten und wechseln sich ab. Alle die es geschafft haben mit dem Fahrrad hier hinauf zu strampeln kommen völlig ausgepumpt an und schiessen einige Erinnerung Fotos auch der Souvenir Laden macht ein gutes Geschäft.


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Lourdes

Wenn wir schon mal hier sind wollen wir auch Lourdes die Wallfahrtsstätte anschauen. Es ist ein heiliger Ort und Millionen von Pilgern haben den Ort umrandet von Bergen bereits besucht. Der Quelle in der Grotte, werden heilende Kräfte zugeschrieben, und es soll auch schon Wunderheilungen gegeben haben in der Grotte.

Daher ist es auch nicht erstaunlich, dass das meistverkaufte Souvenir Plastikflaschen in verschiedenen grössen sind um von dem Heiligen Wasser ein wenig Nachhause zu nehmen. Viele Pilger besuchen die Gotteshäuser in Lourdes Obere Basilika unbefleckte Empfängnis. Die Krypta wurde für die Pilgerscharen bald viel zu klein. So wurde ein weiterer Kirchenbau angestrebt. Die Basilika zur unbefleckten Empfängnis wurde 1876 geweiht.

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Die nächste Kirche wurde 1902 geweiht und war wieder grösser als die bereits gebauten. Die untere Basilika, auch Rosenkranbasilika genannt, fast nun 1500 Gläubige. Um mit den Motorradkleidern bis zur Grotte zu Laufen ist es viel zu heiss. Daher entscheiden wir uns nach einer Rast weiter zu fahren.

Venta Petruso

Ist der Grenzübergang von Frankreich nach Spanien. Hier zwingt uns der Regen eine Pause einzulegen und das kommt eigentlich auch nicht ungelegen. Es werden hier oben auch einige Erzeugnisse aus der Region angeboten. Gemüse, Früchte und auch Wein. Es geht draussen ein rauer Wind und es regnet.

Daher betreiben wir im kuschlig warmen Restaurant bei einem Tee, Kartenstudium um zu schauen wo es weiter geht. Es hat hier auch einige Unterkünfte zum Übernachten. Nach einiger Zeit lichtet sich der Himmel aber wieder und so können wir unsere Fahrt vorsetzen.

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Col de Labays

Der Col de Labays ist 27.5 km lang, hat seinen höchsten Punkt auf 1351 m. Die Pass Strasse ist die D 442-D 411 und oft sehr schmal und Kurfenreich. Dafür ist diese Strecke weitaus am wenigsten befahren. Wer den Abzweiger bei Osse-en-Aspe auf der N 134 verpasst findet wahrscheinlich den Aufstieg nie. Oben geht es weiter Richtung Col de la Pierre Saint-Martin.

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Col de la Pierre Saint-Martin

Der Col de la Pierre Saint-Martin (1762 m) überquert den Pyrenäen-Hauptkamm in Nord-Süd-Richtung und verbindet das französische Département Pyrénées-Atlantiques mit der spanischen Provinz Navarra.

Zur Passhöhe führen insgesamt sieben Varianten, sechs davon auf der Nordseite. Die klassische Route von ­Norden klettert vom Dorf Arette zur Passhöhe – über eine Ehrfurcht gebietende Rampe, die in puncto Schwierigkeit und Höhendifferenz sogar den legendären Col du Tourmalet übertrifft.

Der Pierre Saint-Martin ist aber auch wegen seiner Landschaft ­aussergewöhnlich. Während seine Nordseite im unteren Bereich vom typischen Grün der Atlanktikpyrenäen dominiert wird, fahren wir ab der Waldgrenze auf eine eindrückliche Karst-Hochebene, die Strasse schlängelt sich durch unwegsames Gelände aus porösen Felsen, das beherrscht wird von der schroffen Pyramide des 2.504 Meter hohen Pic d’Anie. Der optische Höhepunkt der Steinwüste liegt irgendwo bei Roncolia.
Col de la Pierre Saint Martin

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Isaba ist ein typisches Bauerndorf in der Navarra. Der wuchtige Kirchenturm überragt die schönen alten Steinhäuser die wunderschön mit Blumen geschmückt sind. Die schmalen Gassen sind mit Steinen gepflastert. Gerade ist ein Fest im Gange und die Frauen haben sich in die rot weiss färbenden traditionellen Trachten angezogen.

Wer die Wahl hat hat die Qual besagt ein Sprichwort entweder der reizvollen NA-140 oder die NA-137 Richtung der Stauseen Embalse de Yesa und dem Kloster Monasterio de Leire. Es sind noch rund Hundert Kilometer bis nach Paplona.pyrenaen 1 38
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Foz de Arbayún

Diese Schlucht, Navarras "Grand Canyon", beeindruckt mit gigantischem Schlund und spektakulären Steilwänden. In der Felswand, die bis zu 300 m abfällt, nistet ein Bartgeier. Die Flüsse Salazar und Irati habe diese Schluchten geformt. Die Schluchten befinden sich in den Gebirgsläufen von Sierra de Leire.

Im Herbst, wenn sich die Blätter an den Bäumen und Sträuchern verfärben, soll es besonders schön sein hier. Eine gut ausgebaute Strasse NA 2160 führt durch dieses eindrückliche Vogelschutzgebiet. in der Felswand können wir einen Bartgeier beim Brüten beobachten. Hier kannst du noch weitaus viele andere Vogelarten beobachten, Stockente, Roter Milan, Bartgeier, Weisskopfgeier, Habicht, Sperber, Mäusebussard, Steinadler, Turmfalke, Wanderfalke, Rothuhn, Teichhuhn, Felsentaube, Ringeltaube, Schleiereule um nur einige zu nenne. Vorausgesetzt du bringst genügend Zeit und Geduld mit. Die Sonne brennt und nur ein schwacher Wind bringt eine wenig Abkühlung. Dieser Ort bietet sich auch an zum Pick Nicken oder Wandern. Es hat genügend Parkplätze zur Verfügung.


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Foz Arbayun

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Pamplona die Stadt der Stiere

Die berühmt und auch von nicht Spaniern verhasste Stierhatz durch die Altstadt von Pamplona ist lägst vorbei als wir hier ankommen. Jedoch ist diese Veranstaltung fortwährend präsent in den Gassen der Stadt. Sei es in den Souvenirshops oder mit Bildern in den Restaurants an der Wand. Es gehört hier einfach zu Kultur, ob es nun für richtig oder falsch gehalten wird. Der Stier und der Spanier sind eigentlich eins. Die gepflasterten Gassen laden zum Flanieren ein und die spanische Küche zum schlemmen. Die riesige Stierkampf Arena, Plaza de Toros, ist geschlossen daher können wir diese nur von aussen bestaunen. Auch ein anderer hat hier seine Spuren hinterlassen es ist Ernest Hemingway. Im Cafe Iruna, steht er immer noch an der Bar als Zinnfigur.

Die gewaltige Santa Maria-Kathedrale leuchtet goldfarben bei Sonnenuntergang und ist ein Meisterwerk der Gotik aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Hinter diesen Mauern wurden Könige gekrönt.

In der Abenddämmerung suchen wir unsere Unterkunft auf das Hotel La Perla dieses Hotel im Zentrum von Pamplona wurde 1881 erbaut und vereint Altertum mit Moderne mit stilvollen, klassischen Dekor. Das Hotel bietet sämtliche Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann.

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Fazit: Auf unserer Motorradreise durch die Pyrenäen haben wir 1635 Kilometer zurückgelegt. Die reine Fahrzeit betrug 54 Stunden in 7 Tagen. Also sassen wir pro Tag rund 7.7 Stunden im Sattel. Viele schöne eindrücke gesammelt und wunderschöne Bergepässe und Täler befahren. Das Essen auf spanischer Seite ist unsere Meinung nach einiges besser als auf der französischen Seite. Unterkünfte sind überall zu finden, von 60- 180 Euro und von einfach bis Luxuriös zum Beispiel in Pamplona.

Die Reisezeit Anfang August befinden wir als ideal, denn in den Pyrenäen kann es eigentlich immer wieder in der Sommerzeit Regengüsse geben. Was die Reisetage angeht, ist für diese Strecke eher zu kurz also besser 10-14 Tage einplanen. Die Motorrad Miete kostet ca. 100 Euro pro Tag

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