Back to Dar es Salam

Verfasst von Fritz am 21. November 2018.

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# Zurück in Dar es Salam nach der Safari im Selous

22.02.06# Nach dem Trip in den Selous Game Reserve, wollen wir uns ein wenig Luxus gönnen und richtig Duschen. Wir quartieren uns im Holiday Inn ein. Das Hotel hat zwar seinen Preis. Die Hotel Kette macht aber auch hier in Dar eine gute Figur. Ein gewaltiges Buffet erwartet uns zu Frühstück. Mit allem erdenklichen was man sich nur wünschen kann es gibt sogar Käse und Eier, die wie Eier aussehen. Im Innenhof gibt es einen Pool und es wird kühles Bier serviert. hier lässt es sich leben.

 #Die Stadt 

Es ist unglaublich heiss und schwül in der Stadt und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, bei der kleinsten Anstrengung droht man völlig aus zu laufen. Wir sind uns einig, so stark und oft haben wir noch nie geschwitzt. Es ist auch sehr laut in der Stadt, da überall stinkende Stromgeneratoren laufen. Da die Stromversorgung immer wieder unterbrochen ist. Die Shopping Meile wie wir diese in Europa kennen, gibt es hier nicht.

Der Grund für den Lärm ist, dass im Moment der Strom rationiert ist und überall die Notstromaggregate einen unerträglichen krach veranstalten, man versteht das eigene Wort oft nicht mehr. Auch sonst hat die Stadt nicht viel an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das ist wenigsten unsere Meinung, vielleicht sind wir ja auch ein bisschen verwohnt von Asien.

Die Strassen in Dar es Salam sind oft sehr schlecht und vielerorts noch nicht mal geteert. Auch entstehen viele Neubauten, einen Kran kann man hier jedoch nirgends finden es wird alles noch mit Manneskraft gebaut und in einer Geschwindigkeit, bei diesen Temperaturen, da kommen wir dann doch ins staunen.

25.02.06# Nach drei Nächten entscheiden wir uns für eine etwas günstigere Variante von Hotel und finden das Peacock Hotel ein Glas Gebäuden an der Bibi Titi Mohammed Street mit guter Anbindung zum Airport. Den bald schon treten wir nach 7 Wochen wieder die Heimreise an. Wir wollen im Chef’s Price Abendessen. Wir waren schon gestern mit Timo und Nicole hier und es ist wirklich nur gerade um die Ecke des Hotels. Hier trifft sich auch die ganze Backpackers Szene. Auch finden sich hier die günstigen Gesthouses.

Das Essen im Chef’s Price ist gut und preiswert. Aber heute scheint der Wurm im Service zu stecken. nach einer geschlagenen halben Stunde kommt endlich der Salat. Nach einer weiteren halben Stunde entschuldigt sich der Kellner, ihr Essen kommt gleich sagt er. Nach weiteren 20 Minuten kommt ein Kellner der mit einem Teller unschlüssig in der Gegend steht, Agnes ruft das gehört sicher mir und er stellt das Teller ab. Kaum 5 Minuten später kommt dann das Essen das wir wirklich bestellt haben. Jetzt hat Agnes zwei Teller vor sich. Einmal Huhn und Kartoffeln und einmal Rind mit Reis ist doch Super oder nicht.

26.02.06# Es ist wieder soweit langsam neigt sich der Aufenthalt in Tansania dem Ende entgegen und wir machen noch unsere letzten Einkäufe. Gegen Abend bewegen wir uns zum Hotel interne Restaurant um da zu Essen. Bis jetzt war uns guter Wein in Tansania vergönnt meist wurde er viel zu warm serviert und die Qualität auch nicht gerade das was wir uns vorstellten. Heute sollte sich das ändern den Agnes hatte schon fast Entzugserscheinungen nach einem wirklich guten Glas Weisswein. Sie bestellte ein 1 Glas Weisswein und das bedeutet hier eine Art Blumenvase voll Wein und erst noch Super gut. Die Tränen liefen Ihr vor lauter Lachen in Strömen über die Wangen wegen der Blumenvase.

27.02.06# Gegen 08.00h brechen wir auf Richtung Airport in Dar nach knapp 10 Stunden Flug und einer Zwischenlandung in Nairobi landen wir bei -1 Grad Celsius in Zürich Kloten und nach einer guten weiteren Stunde in Bern das erste Schwitzer Kaffi!

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Fazit# Tansania kann, im grossen und ganzen, gut auf eigene Faust bereist werden vorausgesetzt man hat genügend Zeit dafür. Die Charaktere der Bevölkerung und die Essensweise sind für uns Europäer eher gewöhnungs bedürftig.
Die Tierwelt, der Artenreichtum und die Naturschönheiten wie auch die Pflanzenwelt sind phantastisch und auch zum Teil einzigartig und um jeden Preis schützenswert.Tansania ist in jedem Fall allemal eine Reise wert, ob auf eigene Faust oder als Pauschaltourist für jeden eben was ihm beliebt. Die Kosten für einen Monat Aufenthalt im Land belaufen sich je nach Luxus Wünschen und Safari Trip von CHF 2000 – 8000 oder mehr. Safaris lassen sich auch Vorort oder übers Internet direkt bei den Veranstaltern buchen und sind unserer Meinung nach auch etwas günstiger. Das Risiko ist aber auch grösser einen schlechten Veranstalter zu erwischen.