Bangkok

Verfasst von Fritz am 2. Februar 2008.

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#Bangkok erkunden

21. – 25.02.08 Was macht man nun in den frühen Morgenstunden bei der Ankunft in Bangkok. Es gibt eigentlich zwei Möglichkeiten. Von der zweiten wussten wir damals noch nichts. Da bleibt nur die Khao San Road. Dort ist man darauf eingestellt, dass die ganze Nacht neue Gesichter ankommen. Nur die Metro und Skyline fahren nicht in diese Gegend und das wissen auch die Taxifahrer und so lassen Sie sich Ihre Dienste entsprechend bezahlen. Nichts von Taxi Meter hohe Pauschale zwischen 200-400 Baht.

Nachdem wir das treiben auf der Khao San Road von einem Strassen Cafe einige Zeit beobachtet haben, machen wir uns auf die Zimmer suche. Wir finden eine Absteige direkt um die Ecke. Die Zimmer sind klein und die Betten so hart wie im berüchtigten Bangkoker Knast. Für eine Nacht wirds wohl gehen.

Siam Square und Soi Kasemsan 1

Beim Durchstreifen der Siam Square stossen wir auf die zweite viel Bessere Möglichkeit. Hier im Schatten des MBK gibt es eine weitere Backpackers Gemeinschaft. Hier hausen eher die in die Tage gekommenen Rucksack Touristen, direkt am Skyline Anschluss. Also auch vom Bahnhof erreichbar für 45 Bath. Hier ist auch eine der besseren Shopping Meilen für kleines Geld. Das A One Inn Gesthaus wird für die letzten Tage unserer Asienreise unsere Unterkunft.

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22.02.08# Hier gibt es noch mehr hübsche Unterkünfte und auch die Strassen Küchen fehlen hier nicht. Es erinnert mich an die Zeit in der es in der Khao San vor fast 15 Jahren auch noch so gemächlich zu ging. Am Abend kommen wir bereits wie Lastesel vom Einkaufen zurück. Es wird einem fast schwindlig, was es alles zu kaufen gibt im MBK auf 6 Etage.

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Chatuchak Wochenend Markt

23.02.08# Jeder der in Bangkok war, hat sicher schon von diesem Markt gehört. Ja der Chattuchak Marktes ist der grösste in Bangkok. Gut zu erreichen mit der Skyline. Hier gibt es fast alles zu kaufen was das Herz begehrt. Von nützlichen bis zu Sachen die die Welt nun wirklich nicht braucht. Es wird gegen Mittag richtig heiss unter diesen Zeltverschlägen und nach einigen Stunden stöbern kreuz und quer durch das Labyrinth und die Menschenmassen sind wir richtig erschöpft. Hier hilft nur noch eine Fuss Massage, auch das gibt es hier.

 

Info# Seit dem 17 Februar 2008 werden auch hier die Raucher nach draussen verbannt. Grundsätzlich ist das Rauchen, wie in der Schweiz auch, in öffentlichen Gebäuden verboten. In diesem Fall sind ausserhalb spezielle Raucherbereiche gekennzeichnet. So zum Beispiel am Flughafen. In jedem Fall empfiehlt es sich diese Raucherbereiche einzuhalten, da die Strafen recht hoch sein können. Unterwegs, am Strand und gerade in Nationalparks Stummel bitte nicht einfach auf den Boden werfen, sondern einstecken und im nächsten Müll entsorgen. Das gilt eigentlich für jeglichen anderen Müll natürlich auch. Im Grunde sollte das ja selbstverständlich sein, ist es  in der Schweiz aber leider auch nicht. In Restaurants und Cafés stehen meist Aschenbecher, sollte das Rauchen erlaubt sein. In der Regel  Aschenbecher am Tisch. Wenn nicht, fragt einfach nach, ob ihr rauchen dürft. Wenn ja, bringen euch die Bedienungen auch sofort einen Aschenbecher.

Da gibt es den auch die ganz sensiblen. Da will einer im Pat Pong in einer Gartenterasse mit uns den Platz tauschen, weil angeblich unser Rauch Ihn in die Nase weht. Nun ich denke ein solch Gesundheit bewusster Mensch sollte erst gar nicht nach Bangkok fahren, da die Schadstoffbelastung in der Luft von Bangkok die von ein wenig Zigarettenrauch um ein vielfaches übersteigt.

 

25.02.08# Um 0.45h startet unser Flugzeug Richtung Heimat. Einmal mehr geht eine phantastische Reise zu Ende. Im Berner Bahnhof sticht mir ein Plakat von Mc Donald’s ins Auge. Spar dich satt CHF 2.50. Was hier die einspahrung sein soll, kostet in Thailand das ganze Mac Menu. Jetzt muss ein richtig grosses Salami Sandwiche her.bangkok 18

 

 

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Fazit 2008# Obschon Thailand in den letzten Jahren auch teurer geworden ist, gilt dieses Land für uns noch als sehr günstiges Reiseland, vor allem Essen und Kleidung sind äusserst preiswert.

Thailand ist noch heute eines der Länder, das wirklich sehr einfach auf eigene Faust zu bereisen ist. Alles was man unternehmen möchte lässt sich irgend an einer Häuserecke organisieren und wenn auch Vorauszahlung gilt, hat bei uns alles einwandfrei geklappt und die Leistungen wurden von den bezahlten Leuten Termingerecht ausgeführt. Alleine im Süden von Thailand könnte man sich Monate lang aufhalten um all die Schönheiten an Natur und Bade -Erlebnissen zu geniessen.

Ein gewaltiges Problem bereitet dem Land die zunehmende Besucherzahl. Es entstehen gewaltige Abfallberge und auch auf die Umweltverschmutzung gibt es wohl noch kein wirksames Rezept. Jeder Besucher sollte sich also selber in die Pflicht nehmen, wenn er als Gast hier in Thailand ist und einen Teil seiner Zeit hier verbringt!