Die Küstenstrasse nach Gordens Bay

Verfasst von Fritz am 2. Dezember 2019.

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Von Betti’s Bay nach Gordens Bay führt wohl eine der eindrücklichste Küstenstrassen der Welt. Der Clarence Drive, die bizarren Felsen schimmern je nach Tageslicht. In Betti’s Bay gibt es auch eine Pinguin Kolonie zu beobachten, die nicht so bekannt ist wie jene von Boulder Beach. Aus diesem Grund sind hier auch wesentlich weniger Besucher zu sehen.

Leider hat vor kurzem gerade, ein gewaltiges Buschfeuer die Vegetation und Tierwelt, die nicht flüchten konnten, Komplet zerstört. Auch viele Häuser sind vom Feuer zerstört worden und es soll sogar Tote gegeben haben.

Es kommt immer wieder zu verheerenden Bränden entlang der Garden Road. Der kleinste Funken, kann in den staubtrockenen Regionen ein gewaltiges Feuer auslösen.

Der oft stürmische Wind begünstigt die Feuersbrunst noch. Bei ungünstigen Winden ist es möglich, dass sich ein Brand innert Minuten über Hunderte Meter oder sogar Kilometer in eine Feuerwalze verwandelt. Sprichwörtlich in Windeseile über einen ganzen Hang oder Wald ausbreite. Solche Feuersbrünsten werden oft unterschätzt und die Folgen davon sind hier noch deutlich zu sehen, fast bis nach Gordens Bay und das sind nicht weniger als 40 Kilometer.

Es lohnt sich trotzdem den Clarence Drive die eindrückliche Panorama Strasse zu fahren egal von welcher Richtung. Hübsche Buchten und verlassene Strände sind hier zu finden. Unterhalb der Strasse ist der Finebosh „Vegetation in Südafrika“, noch unbeschadet und es ist erstaunlich wie schnell sich die Natur von solchen Ereignissen erholt. Unbedingt genug Zeit einplanen, denn überall gibt es immer wieder neue schöne Perspektiven zu bestaunen. auf der Strecke gibt es auch einige praktische Parkbuchten, um anzuhalten, um die Gegend zu bestaunen.

Gordens Bay

Gordens Bay besticht zwar nicht mit den schönsten Stränden. Jedoch mit seiner ruhigen und idealen Lage. Von hier aus ist lassen sich geniale Tages Tipps in alle Richtungen unternehmen. So zum Beispiel die Weinregionen Stellenbosch und Franschhok oder Idiom und Waterkloof die Hauseigenen Weinberge.  Auch Kapstadt ist gut erreichbar.

Diesem Ort wir meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Eine sehr ruhige und überschaubare Stadt. Die sich ausgezeichnet anbietet, um im Umland Erkundungstouren zu unternehmen. Cape Towen ist mit dem Auto in 50 Minuten über die N2 zu erreichen, oder Stellenbosch in 40 Minuten. Auch Franschhoek ist über den eindrücklichen Sir Lowry’s Pass in 60 Minuten erreichbar. Die Aussicht von hier oben über Gordens und Fales Bay ist herrlich.

Gordens Bay, Franschhoek nach Stellenbosch und zurück ergibt eine wunderbare 1 oder 2 Tages Tour.

Chocolate Box Private Hotel

Was wir hier entdeckt haben sollte der Welt nicht vorenthalten werden. Eine Unterkunft mit atemberaubendem Meer- und Bergblick bei Tag, aussergewöhnlichen Sonnenuntergängen in der Abenddämmerung, gefolgt von funkelnden Stadtlichtern in der Nacht. Hier fühlst du dich vom ersten Augenblick an wie Zuhause. Das Team um Olaf, Brad und Kalvin, Bernadette und Susanne leben die Gastfreundschaft und sind überragende Gastgeber in allen Belangen.

Sei es nun Frühstück, Dinner oder ein Snack zwischendurch alles wir liebevoll frisch und lecker zubereitet. Hier kannst du wirklich die Seele baumeln lassen. Entspannen auf der Holzterrasse am Pool mit einem Drink an der Bar, mit Weitblick der Extraklasse.

 

So schnell vergeht die Zeit in Südafrika

Es kommt mir vor als wäre ich erst gestern hier angekommen. Schon sind jedoch die 2 Monate wieder vorüber. Im Gepäck auf die Reise nach Hause habe ich viele grossartige Erfahrungen und Erinnerungen. Es geht mit Kulula nach Johannesburg und weiter mit der Swiss nachhause in 10.50 Stunden Flug.

Da wir unsere Pläne ja geändert haben, bleibt nichts anderes als ein Inlandflug zu buchen. Es gibt zwei gute Möglichkeiten. Da ist einmal mango.com knall orange Flugzeuge und kulula.com, das sind grasgrüne Flugzeuge. Ein Flug mit Kulula von Cape Town nach Johannesburg kostet rund R1000, und mit Mango etwas mehr circa R1400= CHF 100.- Unser Flug geht 12.15h nach Johanesburg Aber aufgepasst beim Buchen.

In Johannesburg gibt es zwei Flughäfen der kleine Lanseria Airport und der grosse o.r. Tambo International Airport. Diese beiden Flughäfen liegen gute 50 Kilometer auseinander. Als wir den Irrtum bemerken hetzen wir Quer durch Johannesburg mit dem Taxi kostet R600, also lohnt es sich nicht Lanseria anzufliegen. Nur mit viel Glück erwischen wir noch unseren heim Flug um 20.20h mit der Swiss Richtung Zürich.

Etwas Gutes hat diese Geschichte trotzdem. Wer Zuhause bleibt muss solche Erfahrungen nicht machen.

Fazit: In Südafrika ticken die Uhren anders. Hier bedeutet „Now“ von 5 Minuten bis 24 Stunden oder noch länger alles. Oft unverständlich für uns gestressten Europäer die jeden Tag unaufhörlich dem lieben Geld hinterherrennen. Mit unglaublich vielen Erfahrungen und Eindrücken und emotionalen Begegnungen mit tollen Menschen, die wir auf dieser Reise wieder kennen gelehrt haben verlassen wir um 20.20h Südafrika.

Ein unglaublich schönes Land mit vielen Facetten und bunten Farben die fast nicht in Bilder oder Worte gefasst werden können. Grossartige Landschaft und Küstenabschnitte und gewaltigen Gegensätzen. Südafrika hat uns in seinen Bann gezogen obschon wir nur einen kleinen Teil vom ganzen Land gesehen und erlebt haben. Erlebnisse die uns ein Lebenslang in guter Erinnerung bleiben.

Kapstadt soll ja eine der gefährlichsten Städte der Welt sein. Politisch läuft hier alles nicht wirklich rund und die Schere zwischen arm und reich ist wirklich gewaltig. Ich für meinen Teil habe wärend einem Monat in Kapstadt keine einzige schlechte Erfahrung in Richtung Kriminalität gemacht und war zu jeder Tages und Nachtzeit in dieser Stadt unterwegs. Mit dem nötigen Respekt und gesundem Menschenverstand kann man sich ohne weiteres sehr gut in Kapstadt bewegen. Das gilt aber nicht nur für Kapstadt, sondern überall auf Reisen. 

Als wir nach rund 11 Stunden Flug in Zürich landen, der grosse Schock. Das Wetter ist wirklich Grotten schlecht die Temperaturen im Keller und die Menschen hier, rennen und stressen wieder umher als gäbe es kein Morgen. Das chillige Leben am Kap ist vorbei und wir vermisse es schon jetzt! 2 Cafés kosten hier 11.- welch ein Unterschied zu Südafrika!

Es waren unglaublich, grossartige 2 Monate hier in Südafrika die ich immer in guter Erinnerung behalten werden.

 

 

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