Die Wilden Tiere an der Garden Route

Verfasst von Fritz am 24. Februar 2020.

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Wir haben uns ja kurzerhand entschieden, nicht nach Johannesburg zu fahren. Da es für uns nur unnötig Stress bedeutet hätten. Südafrika ist wirklich sehr gross und die Strecken haben wir auch ziemlich unterschätzt.

Entlang der Garden Route gibt es so viel zu bestaunen, dass die Tage ohnehin immer ausgefüllt sind. Um 06.00h geht die Sonne auf und um 20.30h geht sie unter. Was Südafrika zu bieten hat an Wild Tieren und Nationalparks ist beeindruckend und Wildtiere ist das Kapital der Region. Schaut man jedoch hinter die Kulissen Ist vieles nur gestellt und gleicht einem riesigen Zoo.

Luxus Safari Camps

Entlang der Garden Route gibt es einige Luxus Safari Camps, hier können auch die Big Five bestaunt werden und die Safari Loges bieten wirklich jeden erdenklichen Luxus, und lassen sich diesen Luxus entsprechend bezahlen. Eine Übernachtung kostet gut und gerne 1000.- pro Nacht und Person. Natürlich inklusive Essen der Extraklasse und diverse Game Drives. Das relativiert den Preis schon wieder ein wenig. Ein stattlicher Löwe aus nächster Nähe zu beobachten oder einem Nashorn zu begegnen ist natürlich etwas vom eindrücklichsten was du erleben kannst. Mit authentischem Wild Live wie wir das in Tansania erleben konnten hat es jedoch hier entlang der Garden Road nichts aber auch gar nichts zu tun. Die Tiere vor allem die Big Five werden von den Lodge Betreibern eingekauft, um die Fassade von einem Wild Live Reservat und Big Five aufrecht zu halten.

Natürlich werden die Tiere gehegt und gepflegt. Zu guter Letzt ist es jedoch nur eine Geld Maschine. Ein gutes Beispiel dafür ist der Addo Nationalpark, er wurde 1931 zum Schutz der elf letzten überlebenden Elefanten gegründet. Heute leben auf 1640 km2, schon fast 400 Tiere im Park.  Eigentlich ein ökologischer Blödsinn, da die Tiere mit Antibiotika vollgepumpt werden müssen, damit nicht irgendwelche Krankheiten die Tiere dahinraffen. Schon allein wer sich überlegt was ein einziger Elefant an einem Tag an Futter verdrückt weiss, dass hier tonnenweise Futter mit Sattelschleppern für die vielen Tiere herangekarrt werden muss, um die Dickhäuter satt zu kriegen. Dennoch sollte es dich nicht davon abhalten eine oder auch mehrere Game Lodges an der Garden Route zu besuchen.

Hier einige Lodges, die es sich lohnt zu besuchen.

Plettenberg Bay Game Reserve

Ein kleiner schöner Park im Hinterland rund 30 Kilometer von Plettenberg Bay entfernt. Hier sind mittlerweile auch die Big Five zu sehen. Das Löwen Paar und die Geparde sind jedoch in einem separaten isolierten Gehege untergebracht und werden mit den jungen Stieren aus der Milchfarm unterhalb Farm Balele gefüttert. In der ferne ist sogar ein Nashorn zu sehen. Auch 12 Elefanten gibt es hier, die sich uns aber nicht zeigen. Anscheinend sollen sie sich irgendwo im Dickicht aufhalten.

Insgesamt jedoch sehr eindrücklich diese Tiere zu bestaunen vor allen das wirklich stattliche Löwenmännchen. Jedoch Wild Live like Tansania ist auch hier nicht zu finden. Trotzdem ein hübscher Park. Hier ist es auch möglich hoch zu Ross auf Safari zu gehen ein Ritt in mitten von Antilopen, Büffel und weidende Zebras. Eine Pferdesafari mit einem erfahrenen Ranger, ein schönes Erlebnis.

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