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Das Restaurant Moosalp

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Bereits vor Jahren war ich immer wieder zu Besuch auf der Moosalp. Hier oben auf 2048 m ü. M. wurde 1963 zufällig in meinem Geburtsjahr, Das Restaurant Moosalp und die Stallungen für die Ehringerkühe erbaut. Heute ist die Pass Strasse Col de Moos von

Bürchen nach Törbel und hinunter nach Stalden eine beliebte Strecke. Auch ein Postauto Kurs führt regelmässig von Visp auf die Moosalp. Gerade im Herbst wenn sich die Lärchen, Arven und die Wilden Kirschbäume färben, ist die richtige Zeit die intakte Naturlandschaft zu besuchen. Der überwältigende Ausblick von hier oben ins Saas und Matter Tal ist ein unvergessliches Erlebnis.

 

Im Restaurant Moosalp, das letztes Jahr die ersten 14 Gault Millau Punkte verdient bekommen hat ist nicht nur für seine genialen Speisekreationen bekannt, sondern auch für die Cremeschnitte die über die Kantonsgrenzen hinaus Ruhm erlangt hat. Für mich einfach ein Muss. Der freundliche Service Personal ist immer bedacht den durstigen Wanderer noch ein Plätzchen zu suchen im meist vollen Restaurant. In den letzten Jahren wurde immer wieder erweitert ohne den Charme dieses Restaurants ausser acht zu lassen.



Restaurant Moosalp
Moosalpstrasse 357
3923 Törbe

Telefon: +41 27 952 14 95

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Die «Moosalp» kam letztes Jahr neu in den «GaultMillau». Die Crew um Amadé und Carmen Kalbermatten hat die damit verbundenen Erwartungen dieses Jahr souverän bestätigt. Nicht bloss, weil die Cremeschnitte zum Dessert immer noch die vielleicht grossartigste der Schweiz ist, sondern auch weil das Niveau dieser Bergbeiz abseits eines touristischen Hotspots insgesamt erstaunlich hoch ist. Das täglich wechselnde Mittagsmenü bietet zum kleinen Preis eine sehr erfreuliche Abwechslung neben der Skipiste – ein biederer Burger wird zum saftigen Genuss, die Familienportion Spaghetti muss den Vergleich mit einem guten Italiener nicht scheuen.

Auch wer Zeit hat und richtig tafeln will, wird nicht enttäuscht. Das Tatar hatte grosse Klasse und war mit Bergkräutern gewürzt – endlich eine Abwechslung zu den öden Kapern. Viel Freude machte das im Lärchensud gegarte Eringer Rind – das kräftige, zarte Fleisch brillierte mit seinem Eigengeschmack; grossartig schmeckte das dazu servierte Linsenragout, fast noch besser der währschafte Kartoffel-Lauch-Gratin. Den gab es auch zum groben Tomahawk Steak mit viel Fleisch am grossen Knochen – da ist man selbst zu zweit gut bedient.

Der Service kommt auch in der turbulenten Hochsaison auf der Sonnenterrasse kein bisschen ins Schwimmen. Und die interessante Weinkarte führt die besten Walliser Crus zu fairen Preisen. Text: Gault Millau Guide

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