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Old Swiss House

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Seit über 70 Jahren und etwa 1000 mal pro Monat zelebrieren wir im Restaurant Old Swiss House das zwischenzeitlich weltbekannte

Wienerschnitzel als Spezialität des Hauses – ein Wienerschnitzel mit dem besonderen «Etwas», vor Ihnen am Tisch zubereitet.Feinstes Kalbfleisch vom «Bäggli» wird in der Küche dünn geklopft. Dann kommt es vor Sie an den Tisch – das Schauspiel beginnt. Zwei grosse Schalen stehen vor Ihnen auf dem Beistelltisch. In einem der Gefässe befindet sich unser «Betriebsgeheimnis» – Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Parmesan und …Im zweiten Gefäss befindet sich Paniermehl aus krustenfreiem Toastbrot. Das Schnitzel wird in den Schalen gewendet, bis sich eine schöne Paniermehl-Schicht gebildet hat.

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Restaurant Old Swiss House
Löwenplatz 4
CH-6004 Luzern

Telefon +41 41 410 61 71

Fabian Ballosch hat den langjährigen Chef Günther Renz abgelöst. Dass er dabei die «Old Swiss House»-Karte auf den Kopf gestellt hat, wäre masslos übertrieben. Stört uns weiter nicht. Wir mögen die Klassiker des Hauses. Aber wer in dieser Liga kocht, sollte auch mal den einen oder anderen Gang neu auf die Karte setzen; ein paar zusätzliche Tagesempfehlungen sind Pflicht, auch in heissen Sommermonaten. Vielleicht hatten wir bei unserem letzten Besuch auch einfach nur Pech. Wenige Tage später wurde das Angebot erweitert: «Surf and Turf» auf Blattsalat (Kalbstatar, Riesencrevette). Coquilles, Bärenkrebs und Couscous. Wasserbüffel aus dem Val-de-Travers. Geht ja.

Die Klassiker bleiben klassisch gut. Gefragt ist vor allem, was aus Wien kommt: Das Wiener Schnitzel, am Tisch spektakulär zubereitet und mit Brösmeli und Nüdeli serviert. Der zarte Tafelspitz. Zu den «OSH»-Klassikern würden wir ja eigentlich auch die Rindsfiletwürfel zählen. Nur, die riesigen «cubes» waren diesmal nicht ganz so zart, und die Süsse der Sauce irritierte. Sind Meaux-Senf und grüner Pfeffer annonciert, so erwartet man mehr Rasse im Teller. Die Nüdeli dazu waren prima, allerdings hätten wir auf den bizarren Schaum darüber verzichten können. So richtig gut waren dafür zwei andere Gerichte. Die angenehm schmelzende Gänselebermousse, angerichtet auf einem begeisternden Sauternes-Gelee. Und das pochierte Turbotfilet, das schneeweiss und mit einer angenehmen Champagnersauce serviert wurde.

Wir freuen uns auf unsere beiden nächsten «Old Swiss House»-Termine: auf die traditionelle (Edel-)Metzgete. Und auf die nächste Weinprobe: Bittet Hausherr Philipp Buholzer eine kleine Runde ins «Röselizimmer» oder in den «Rittersaal», dreht die Küchenbrigade richtig auf.  Text: Gault Millau Guide

 

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