Hsipaw in den Saan Bergen

Verfasst von Fritz Binggeli am 2. Januar 2016.

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31.12.15# Win Win hat uns für den heutigen Tag einen Tourguide organisiert, der uns die Umgebung von Hsipaw zeigt. Zu Fuss erkunden wir die Gegend.

In einem Haus können wir zuschauen wie Reisnudeln verarbeitet und verpackt werden. Wohl verstanden alles Handarbeit und mit einfachsten Mittel. Das gleiche gilt bei der Feldarbeit oder beim Herstellen von Pflastersteinen für den Häuserbau.

Entlang der Old Burma Road beobachten wir Kinder Mönche allesamt Mädchen die im Gänsemarsch über 100 Mädchen die Richtung Kloster laufen. Ihre Bekleidung ist Pink rosa, gegenüber den Jungs die haben einen Bordeaux roten Umhang. In Myanmar besuchen viele Kinder die Klosterschulen. Viele Familien geben ihre Kinder in die Obhut der Klöster dort haben sie wenigstens Essen und Ausbildung. Eigentlich macht keines der Kinder wirklich einen glücklichen Eindruck und meines Erachtens kommt die Geschichte eher einer Gehirnwäsche ähnlich.

Was auch auffällt ist, dass mit dem Abfall sehr sorglos, eigentlich nicht nur hier, sondern im ganzen Land umgegangen wird. Müllabfuhr kennt hier keiner. Aus diesem Grund türmen sich Abfälle jeglicher Art, vor allem Plastik an den staubigen Strassenrändern. Was nicht gebraucht wird ladet im Strassengraben oder im Fluss.

Es ist völlig normal hier und es scheint bis vor kurzem auch keinen zu stören. Das Umweltbewusstsein ist hier sehr gering. Die Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi scheint es, hat das Poblem erkannt. Mehr Touristen bringen viel Geld ins Land erzeugen aber auch viel Müll. Jetzt wird bei den kleinsten angefangen. Eine Gruppe kleiner Kinder sammeln Müll auf in den Strassen von Hsipaw so soll das Bewusstsein für den Umweltschutz bereits bei den kleine geschärft werden. Ob das jedoch reicht bleibt abzuwarten.

Am Nachmittag besteigen wir ein Boot und tuckern gemächlich den Fluss aufwärts und besuchen dort die einfachen Dörfer der Landbevölkerung. Der Baustile der Häuser ist dort immer gleich und verwendet wird Teak Holz, da dieses sehr Langlebig und Witterungsresistent ist. Die Leute hier wohnen in einfachen ärmlichen Verhältnissen.

Es ist Silvester der letzte Tag in diesem Jahr. Für uns sehr komisch, da Wetter und Temperatur so gar nicht unserer Gewohnheit entspricht. Wir setzen uns auf die Terasse vom The Club Terrace, geniessen die Aussicht und das gute Essen und zwei Flaschen weniger gutem Myanmar Rotwein. Bereits um 22.00h erledigt und gehen schlafen.

E guete Rutsch!

Tipp# Hsipaw ist eine Kleinstadt im Shan-Staat, Myanmar am Ufer des Duthawadi. Es liegt an der Bahnlinie Mandalay-Lashio ca. 200 km nordöstlich von Mandalay. die Region um Hsipaw eignet sich ausgezeichnet für mehrtägige Trekking Touren in die umliegenden Berge. Rund um die Kleinstadt lässt sich das Handwerk der Bevölkerung erkunden, am besten mit einem Guide.

Unten am Fluss das Restaurant The Club Terrace, verfügt über Plätze innen und eine Terrasse mit herrlichem Blick auf den Duthawadi Fluss. Der Service ist super und die Preise sind ein bisschen über dem Durchschnitt.

 

 

 

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